Filmhaus: Ich schwöre Kirk Jones

Leeuwenburg 12 Sneek
Das Leben des smarten, lustigen John Davidson sieht 1983 vielversprechend aus. Der talentierte Fußballtorwart träumt von einer Profikarriere und gehört auch in der Schule zu den Besten.
  • 26 April en 28 April

Doch dann beginnt er plötzlich zu fluchen und sich unkontrolliert zu bewegen. In einer Zeit, in der das Tourette-Syndrom selbst von Ärzten kaum verstanden wird, wird er von seiner Umwelt ausgegrenzt: Er wird in der Schule gemobbt und die Beziehungen zu seiner Familie verschlechtern sich. John zieht sich mehr und mehr zurück, belastet von Angst, Scham und Einsamkeit. Alles ändert sich, als er in seinen Zwanzigern Dottie kennenlernt, die bodenständige Mutter eines ehemaligen Klassenkameraden, bei dem kürzlich Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Die unerwartete Verbindung, die sich zwischen den beiden entwickelt, verändert Johns Leben: Mit Dotties bedingungsloser Unterstützung findet er einen wichtigen Sinn und das Selbstvertrauen, er selbst zu sein. Ehrlich, witzig und zutiefst menschlich. I Swear erzählt die inspirierende wahre Geschichte des Schotten John Davidson, eines führenden Sprechers für das Tourette-Syndrom, der mit seiner Aufrichtigkeit, seiner Widerstandskraft und seinem Humor der Welt hilft zu verstehen, was es bedeutet, mit der Krankheit zu leben. Mit der Verfilmung von Johns Geschichte unterstreicht Regisseur Kirk Jones nicht nur die Bedeutung von Aufklärung, Verständnis und Akzeptanz im Umgang mit dem Tourette-Syndrom, sondern zeigt auch die Kraft von Freundschaft und Gemeinschaft. Auch dank einer großartigen Besetzung, angeführt von Robert Aramayo, schafft es I Swear, viele Herzen zu berühren. Der Film gewann den diesjährigen IFFR-Publikumspreis und wurde außerdem mit drei BAFTAs ausgezeichnet, darunter als bester Schauspieler für Aramayo und seine bewegende Darstellung von Davidson.

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