Vortrag: Die Folgen von auslaufender Munition und Kriegswracks auf dem Meeresboden

Kleinzand 16 Sneek
Welmoed van der Velde (IJlst) arbeitet als Dozentin für Seerecht am Maritimen Institut Willem Barentsz der NHL Stenden University of Applied Sciences. Gemeinsam mit Studenten und Partnern aus der Praxis betreibt sie Forschung mit dem Ziel, den maritimen Sektor nachhaltiger, effizienter und sicherer zu machen.
  • Mittwoch 8 April19:30 - 21:00

Welmoed van der Velde (IJlst) arbeitet als Dozentin für Seerecht am Maritimen Institut Willem Barentsz der NHL Stenden University of Applied Sciences. Gemeinsam mit Studenten und Partnern aus der Praxis betreibt sie Forschung mit dem Ziel, den maritimen Sektor nachhaltiger, effizienter und sicherer zu machen. Dabei geht es um Fragen wie: Kann ein Schiff autonom (ohne Kapitän) segeln? Und: Wie können wir Schiffe sauberer fahren lassen, um strengere Umweltvorschriften einzuhalten?

Eines der Forschungsprojekte (REMARCO | NHL Stenden) befasst sich mit den Folgen von Munitionsaltlasten auf dem Meeresboden. Auf dem Grund der Nordsee befinden sich noch viele Wracks aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Darüber hinaus wurde nach dem Ende dieser Kriege Munition auf dem Meeresboden versenkt. Die Forschung hat nun gezeigt, dass aus dieser Munition schädliche Stoffe austreten. Gemeinsam mit Partnern aus Belgien und Deutschland untersucht Welmoed, wie sich die schädlichen Auswirkungen der ausgelaufenen Munition verringern lassen und welche Rechte und Pflichten die Länder in diesem Zusammenhang haben.

Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr, Einlass mit Kaffee/Tee ab 19:00 Uhr. Eintritt: 7,50 €, kostenlos für Mitglieder des Museumsvereins Fries Scheepvaart und Inhaber einer Museumskarte. Bitte melden Sie sich im Voraus an unter balie@friesscheepvaartmuseum.nl oder Tel.nr. 0515-414057.